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Erzbischof Tscherrig zum Apost. Nuntius von Argentinien ernannt Wie aus dem Vatikan verlautet, ist Erzbischof Emil Paul Tscherrig, bisher Apotzolischer Nuntius in Schweden, Dänemark, Finland, Island und Norwegen am 5. Januar zum Apostolischen Nuntius in Argentinien ernannt worden. Emil Tscherrig wurde als ältestes von 8 Kindern einer Schweizer Bergbauernfamilie geboren. Er trat nach seinem Abtur am Kollegium Brig in das Priesterseminar in Sitten und später in Givisiez ein. Er empfing am 11. April 1974 die Priesterweihe. Er promovierte danach an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Papst Johannes Paul II. berief ihn 1978 in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. Er wirkte zunächst unter anderem als Botschaftssekretär in Uganda, Südkorea, der Mongolei, und Bangladesch. Papst Johannes Paul II. verlieh ihm am 26. November 1992 den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit. Am 4. Mai 1996 wurde er von Johannes Paul II. zum Titularerzbischof von Voli, Kirchenprovinz Karthago, heute Tunesien, ernannt. Die Bischofsweihe erhielt er aus den Händen von Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano. Mitkonsekrartoren waren sein Schweizer Landsmann Henri Kardinal Schwery und sein Heimatbischof Msgr. Norbert Brunner, Bischof von Sion. Johannes Paul II. bestellte ihn zum Apostolischen Nuntius im afrikanischen Krisengebiet Burundi. 2000 wurde er zum Apostolischen Nuntius zahlreicher Kleinstaaten in Mittelamerika berufen und 2004 übernahm er die Nutiaturen in Korea und der Mongolei. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2008 zum Nuntius für die nordischen Länder Schweden, Dänemark, Finland, Island und Norwegen mit Sitz in der Nähe von Stockholm. Am 5. Januar 2012 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Apostolischen Nuntius in Argentinien berufen. Das Ansgar Werk dankt Erzbischof Tscherrig für seinen Einsatz in den nordischen Ländern und wünscht ihm viel Erfolg in Argentinien. Neue Kathedrale für Trondheim
Neue Kathedrale für Trondheim Die neue Kirche soll am alten Standort des alten Gotteshauses entstehen, der sich gegenüber dem norwegischen Nationalheiligtum, dem Nidaros-Dom, befindet. „Wir sind uns der Bedeutung dieses Standortes bewusst und wollen dem besondere Rechnung tragen“, betonte Bischof Eidsvig. Er wünscht sich, dass die Kirche bis zum 1.000-jährigen Gedenken der Taufe des heiligen Olavs 2014 fertig gestellt ist. Bei den Kosten wird von rund 9,5 Millionen Euro ausgegangen.
Die kleinen Diaspora-Kirchen, der Katholikenanteil in den nordeuropäischen Ländern liegt zwischen 0,2 und 3 Prozent, verfügen über nur sehr begrenzte eigene Mittel. Der Bau und die Instandhaltung von Kirchen, Gottesdienststätten und Gemeindehäusern, können nur zum geringen Maße selbst geschultert werden, ebenso die Aufwendungen für die Glaubensweitergabe an Kinder und Jugendliche in den großen Flächenländern. Allein im Jahr 2010 reichte das Bonifatiuswerk deshalb 2,1 Millionen Euro an die Katholiken in Nordeuropa weiter. 13 Bauprojekte sowie Projekte der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt damit das deutsche Diaspora-Hilfswerk. Natürlich können Spenden für den Neubau der Kathedrale auch über das Ansgar-Werk weitergereicht werden.
Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz in Paderborn beendet Die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz haben am Mittag, dem 21. September 2011 die Vollversammlung in Paderborn beendet. Auf Einladung von Msgr. Hans-Josef Becker, Erzbischofs von Paderborn und des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken waren sie knapp eine Woche in der Stadt des Heiligen Liborius zu Gast. Neben den verschiedenen Arbeitssitzungen standen auch kulturelle und gottesdienstliche Veranstaltungen auf dem Programm. Die nordischen Bischöfe feiern feierliches Ponitfikalamt im Hohen Dom in PaderbornAm Sonntag, dam 18. September zelebrierten die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz im Hohen Dom zu Paderborn ein feierliches Pontifikalamt. Hauptzelebrant war Bischof Anders Arborelius (Bischof von Stockholm und Vorsitzender der NBK), die Predigt hielt Bischof Teemu Sippo aus Finnland.Herbstvollversammlung vom 16.-21. September 2011 Die Herbstvollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz findet auf Einladung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken und des Paderborner Erzbischofs vom 16. bis 21. September 2011 erstmals in Paderborn statt. An der Herbstvollversammlung nehmen alle Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz teil: Stockholm/Schweden), - Bischof Bernt Eidsvig (Bistum Oslo und Prälatur Trondheim/Norwegen), - Bischof Berislav Grgiç (Prälatur Tromsø/Norwegen), - Bischof Peter Bürcher (Bistum Reykjavik/Island), - Bischof Teemu Sippo (Bistum Helsinki/Finnland), - Bischof Czeslaw Kozon (Bistum Kopenhagen/Dänemark). Außerdem ist der Altbischof von Oslo, Bischof Gerhard Schwenzer, anwesend. Themen der Tagung sind unter anderem - die Priesterseminare in Nordeuropa - die Bischofssynode zur Neuevangelisierung 2012 in Rom – Neuevangelisierung aus Sicht der Diaspora - die Zukunft der ökumenischen Zusammenarbeit in den nordeuropäischen Ländern - der geplante Neubau der katholischen Bischofskirche in Trondheim in Norwegen - der Umgang der katholischen Kirche mit dem Attentat von Oslo Nordische Bischöfe feiern Gottesdienst im Paderborner Dom Die Bischöfe aus Nordeuropa feiern am kommenden Sonntag um 10 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn das Kapitelsamt. Hauptzelebrant ist der Bischof von Stockholm, Msgr. Anders Arborelius. Die katholischen Bischöfe aus Norwegen, Finnland, Island und Dänemark sowie der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen, konzelebrieren. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch das Hildegard-Ensemble aus Kopenhagen. Außerdem feiern die nordischen Bischöfe am Sonntag um 18.30 Uhr eine feierliche Vesper in St. Johannes Baptist in Büren-Siddinghausen. Am Montag zelebrieren sie um 19 Uhr die Abendmesse in St. Kilian in Büren-Brenken. Die Nordische Bischofskonferenz thematisierte auf ihrer Herbstvollversammlung in Paderborn auch die augenblickliche Situation: Die katholische Kirche in den nordischen Ländern wächst Die katholischen Bistümer in Skandinavien - Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Helsinki, Reykjavik, Tromsö und Trondheim - zählen derzeit einer vorsichtigen Berechnung nach etwa 430.000 Katholiken und diese Zahl wächst weiter an, wenn auch nicht gleichmäßig. Drei Faktoren tragen zum Wachstum bei: Einwanderung, Konversionen und viele Taufen – das Durchschnittsalter der Katholiken ist durchgehend niedrig. In den letzten 18 Monaten hat sich die Anzahl der registrierten Gläubigen in den territorialen Prälaturen Trondheim und Tromsø sogar verdoppelt. Flüchtlinge und Einwanderer Die große Mehrheit der nordischen Katholiken sind Flüchtlinge und Einwanderer. Im Blick auf die Herkunftsländer gibt es nationale Unterschiede, aber es lässt sich feststellen, dass die Mehrheit aus Asien und Ost-Europa zu uns kommen. SüdEuropäer, Latein-Amerikaner und Afrikaner sind jedoch auch gut vertreten. Jede Pfarrei wird zur kleinen Weltkirche. Realistischer ist die Universalität der katholischen Kirche kaum anderswo zu erleben. Integrierende Liturgie Die Liebe zur Liturgie war schon im Mittelalter sehr deutlich erfahrbar im Norden Europas, u. a. hat Adam von Bremen (11. Jhd.) dies bemerkt. Dieser Schatz ist uns geblieben. Im Gottesdienst ist es den Gläubigen möglich die Einheit mit allen zu erleben. In einigen Pfarreien sind mehr als 150 Nationaliäten vertreten. Durch dieselbe Liturgie werden sie allerdings zusammengebunden. Für Feiern in unterschiedlichen Sprachen wird auch gesorgt. In jedem skandinavischen Land gibt es eine eigenständige Entwicklung. Die Kirche bemüht sich, den Einwanderern eine Brücke in die neue Kultur und Lebensform zu bauen. Dafür muss sie immer wieder ihre eigenen pastoralen Konzepte und seelsorglichen Strategien erweitern. Die Priesteramtskandidaten werden sowohl im eigenen Land als auch im Ausland ausgebildet. Glaubensvermittlung Die skandinavischen Länder sind über die letzte Jahrzehnte deutlich säkularisiert worden. Die Kirche versucht jedoch, die christlichen Werte zu erklären und zu verteidigen. Unsere katholischen Schulen sind durch ein gutes pädagogisches Niveau und eine klare Glaubensvermittlung geprägt. Die katholische Hochschule in Uppsala (Schweden) eröffnet den Zugang zur akademischen Bildung und Tradition unserer Kirche. Klostergründungen In den letzten Jahren sind viele neue Klöster in unseren Ländern gegründet worden. Traditionen, die seit der Reformation unbekannt waren, finden neuen Ausdruck. Bemerkenswert ist auch die Bedeutung der Klöster für die ökumenische Zusammenarbeit. Verspütete Kirchweihe in LillehammerVerspätete Kirchweihe in LillehammerAm 4. Dezember feierte die Gemeinde St. Marien in Lillehammer das 40-jährige Bestehen der Mariakirche in der Weidemanngasse. Die Gründung der katholischen Kirchengemeinde in Lillehammer und die Errichtung der Mariakirche geht ganz wesentlich auf einen Mann zurück, den aus Cappenberg in Westfalen stammenden Priester Gerhard Parthe (+1971). Seine Vision und sein Durchsetzungswillen, gepaart mit der Einsatz- und der Spendenfreude vieler Freunde aus der Heimat und insbesondere aus dem Kolpingwerk ließen nach wenigen Jahren Wirklichkeit werden, was dem damaligen Osloer Bischof John Willem Gran wie eine Spinnerei vorkam: Ein ansehnlicher Kirchenraum bietet seit 40 Jahren für über 200 Gottesdienstbesucher aus der ganzen Region um Lillehammer ein angemessenes Zuhause für Gottesdienst und Begegnung. Nach einigen Krisen wächst die Gemeinde nun wieder seit einigen Jahren, mehrheitlich bedingt durch Einwanderung katholischer Christen aus aller Welt: mehr als 60 verschiedene Nationen bilden eine lebendige – und verhältnismäßig junge – Gemeinde in dieser vor allen vom Winter-Tourismus stark geprägten Region. Anlässlich des Jubiläums wurde nun in einem feierlichen Gottesdienst nachgeholt, was vor 40 Jahren versäumt wurde. Damals wurde die Kirche nämlich nur benediziert: Nun aber konsekrierte Bischof Bernt Eidsvig von Oslo in einer beeindruckenden Zeremonie den Altar, die Apostelkreuze und das ganze Gebäude unter großer Anteilnahme der Gemeinde und vieler Gäste aus Nah und Fern. Die weiteste Anreise hatte dabei wohl eine Delegation aus dem Heimatort des ersten katholischen Pfarrers von Lillehammer, aus Cappenberg am südlichen Rande des Münsterlandes: Fünf Personen aus der Pfarrgemeinde St. Johannes waren der Einladung nach Lillehammer gefolgt, unter ihnen Heribert Grieseholt, ein Neffe des verstorbenen Pfarrers Parthe, und P. Altfried Kutsch OPraem, der Pfarrer von Cappenberg und Präses der dortigen Kolpingsfamilie. Neben der feierlichen und würdevollen Liturgie begeisterte die deutschen Gäste besonders die herzliche Gastfreundschaft in den aufnehmenden Familien und die große Offenheit der norwegischen Katholiken mit ihren anders denkenden und glaubenden Nachbarn: So zogen der Bischof und die gesamte Festgemeinschaft nach dem Gottesdienst froh gestimmt zum Festbankett nicht etwa in ein kirchliches Haus, sondern geradewegs in die großzügigen Räumlichkeiten der örtlichen Freimaurerloge. Hier gab es neben einem reichlichen Angebot an Speisen und Getränken und verschiedenen Darbietungen aus dem kulturellen Gemeindeleben auch die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch. Insbesondere viele deutschstämmige Ordensfrauen und Einwanderer suchten dabei gern den Kontakt zu den deutschen Gästen und freuten sich, wieder einmal in der eigenen Muttersprache sich unterhalten zu können. Dass die neu belebten Kontakte zwischen Lillehammer und Cappenberg nicht wieder abreißen, dazu soll auch eine Deutschlandreise dienen. Sie führt die Gruppe aus Lillehammer in Erinnerung an den 40. Todestag von Gerhard Parthe im Herbst des kommenden Jahres auch an das Grab des Seelsorgers auf dem Cappenberger Friedhof. Schon jetzt haben 18 Personen ihr Interesse an einer solchen Reise in die Heimat ihres ersten Pfarrers bekundet, bei der die Gäste nach Möglichkeit in Privatquartieren in der Cappenberger Gemeinde Unterkunft finden sollen. Wer grundsätzlich dazu bereit und in der Lage wäre, Gäste dieser Gruppe für wenige Tage in seinem Haus aufzunehmen, hat schon jetzt die Gelegenheit dazu, sich im Pfarramt (02306-50511) vormerken zu lassen. Eine Fotostrecke mit Bildern von der Reise nach Lillehammer und von der Altar- und Kirchenweihe findet sich im Internet unter der Webadresse picasaweb.google.com/104895468521042641020/40JahreMariakirkeLillehammer02; P. Altfried Kutsch OPraem, Kath. Pfarramt St. Johannes, Schloss Cappenberg 1, 59379 Selm (Tel. 02306-50511 od. 01515 1428 177) |
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